Siku Modellautos

Nachdem Siku in den Anfängen Spielzeuge aus Kunststoff herstellte, kamen in den 1950er Jahren die ersten Siku Modellautos aus Plastik mit ins Produktionsprogramm. Damals wurden überwiegend die gängigen Automodelle nachgebaut, die man zu dieser Zeit auf den deutschen Straßen vorfand. Daneben ging man aber auch schnell auf die Produktion von amerikanischen Siku Modellautos über und auch LKWs, Kräne und Militärfahrzeuge waren mit von der Partie.

Überzeugend war das Angebot von Siku damals vor allem durch das umfangreiche Zubehörprogramm, wie Verkehrszeichen und Figuren sowie Gebäude und Straßenpläne, was sich bis heute nicht geändert hat. In den 1960er Jahren ging man auch bei den Siku Modellautos zum Zinkdruckguss über und produzierte neben den aktuellen Fahrzeugmodellen ebenfalls amerikanische Straßenkreuzer und auch Rennwagen. In den 1970er Jahre änderte sich der Maßstab der Siku Modellautos auf 1:55, das neben dem Format 1:50 bis heute beihalten wird.

Zu den vielen verschiedenen und unter Sammlern sehr begehrten Serien an Siku Modellautos kam in den 1980er Jahren eine Farmer Serie hinzu, die in den folgenden Jahren, nach einigen Änderungen, immer noch zu den beliebtesten Produkte aus dem Hause SIKU gehört. Hier wurden Siku Modellautos aus der Landwirtschaft produziert, was durch die Übernahme des Berliner Unternehmens Wiking Modellbau weiter ausgebaut werden konnte.
In den 1980er Jahren kam zudem eine große Palette an neuen deutschen Siku Modellautos hinzu. Nachdem man im Jahre 1993 das Firmenlogo für die Siku Modellautos und die anderen Produkte änderte, gab es auf den Sammlerbörsen einen großen Run, denn jeder wollte möglichst die alten Serien komplettieren.

 

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